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Endlich ist die Drehleiter da

"Jetzt kommen sie. Sie kommen!" Die Kinder konnten es kaum erwarten, bis das neue Drehleiterfahrzeug am Samstagabend in die Einfahrt zum Eginger Feuerwehrhaus einbog. Aufgeregt hielten sie ihre Handys zum Filmen bereit – und diskutierten schon mal aus, wer von ihnen wohl zuerst einsteigen dürfe. Am Steuer saß müde, aber glücklich Kommandant Thomas Bumberger. Vor Aufregung hatte er seit Dienstag kaum mehr ein Auge zugetan. Die Hürden, die Feuerwehr und Gemeinde bis zur Auslieferung hatten nehmen müssen, kosteten ihn so manchen Nerv. Zuletzt war noch eine Menge Kaufmännisches zu erledigen gewesen. Umso mehr genoss er zusammen mit seinen Beifahrern Bürgermeister Walter Bauer und Vorsitzendem Thomas Zitzelsberger die Ankunft in Eging. Vom Fußballplatz aus begleitete ein Korso aus Feuerwehrfahrzeugen und der Garhamer Blasmusik die Fahrt zum Feuerwehrhaus. Dort warteten in der Abendsonne rund 150 Menschen, um den Ankömmlingen und dem lang ersehnten Drehleiterfahrzeug Spalier zu stehen. Fünf Jahre und drei Monate hatten die Eginger auf diesen Tag gewartet.

Orginal Artikel

Quelle: PNP Online

 

Das Löschfahrzeug ist wieder daheim

 

Unfallschäden wurden beseitigt – Kosten rund 180.000 €

Das Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Eging ist am vergangenen Mittwoch nach einer aufwändigen Reparatur wieder in den Dienst genommen worden. Am 27. März wurde das Feuerwehrauto während eines Einsatzes auf der Autobahn von einem Lastwagen gerammt und dabei schwer beschädigt. Da das Fahrwerk noch weitgehend intakt war, wurde entschieden, nur den Aufbau zu erneuern. Diese Reparatur schlug mit rund 180.000 € zu Buche. Die Versicherung des Unfallverursachers musste für diesen Schaden aufkommen.

Kommandant Thomas Bumberger, der bei dem Unfall im März selber im Fahrzeug saß, betonte bei der Willkommensfeier, dass die Freude über das reparierte Auto zwar groß sei. Noch größer aber sei die Dankbarkeit dafür, dass die neun Männer der Feuerwehren Eging und Vilshofen damals nur leicht verletzt worden sind. Bumberger lobte auch die hervorragende Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Vilshofen und der Gemeinde Eging bei der Abwicklung des Schadens.

 

Foto (v.l.): 1. Kommandant Thomas Bumberger, Gerätewart Franz Spannmacher, Sachverständiger Martin Hartl, 2. Vorstand Thomas Kroiß, Gerätewart Christian Trauner, 2. Kommandant Stephan Günthner, Bürgermeister Walter Bauer, Kreisbrandinspektor Alois Fischl, Kreisbrandmeister Georg Stelzer, 1. Vorstand Thomas Zitzelsberger

 

40 to. LKW fährt auf Feuerwehrfahrzeug

Wenn die Feuerwehrleute zu einem Einsatz auf die Autobahn gerufen werden, haben sie grundsätzlich ein mulmiges Gefühl – nicht ohne Grund, wie neun Helfer der Wehren Vilshofen und Eging (Landkreis Passau) nun schmerzlich erfahren mussten. "Genau das Szenario, vor dem wir immer Angst haben, ist jetzt passiert", sagt Andreas Graf, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Vilshofen.

Wie berichtet, hatte ein Lkw-Fahrer hat am Freitag in der Früh eine Unfallstelle auf der A 3 zwischen Aicha v. Wald und Passau übersehen. Er krachte mit seinem 40-Tonner ungebremst gegen das Eginger Feuerwehrfahrzeug und schob dieses etwa 30 Meter weit gegen den Kommandowagen der Vilshofener Wehr.

Blaulicht war eingeschaltet

Beide Feuerwehrautos hatten das Blaulicht eingeschaltet, betont Josef Kaspeitzer von der Verkehrspolizei Passau. Die Unfallstelle – es war ebenfalls ein Sattelschlepper auf ein Pkw-Gespann aufgefahren – sei auch bereits mit einem Warnblinklicht abgesichert gewesen. Neun Feuerwehrmänner, zwei aus Vilshofen und sieben aus Eging, wurden bei dem heftigen Aufprall verletzt. Drei von ihnen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, darunter Markus Schütz, der Kommandant der Vilshofener Wehr, der am Steuer des Kommandowagens saß.

270.000 Euro Schaden

Andreas Graf bekam das Unglück zusammen mit zwei Kollegen über Funk mit. "Da bleibt einem das Herz stehen", schildert er die Schrecksekunden. Es sei ein Alptraum der Einsatzkräfte, dass ein Lastwagen auf der Autobahn nicht rechtzeitig bremst und auf die Helfer zurast. "Das ist nun wahr geworden." Kreisbrandinspektor Alois Fischl geht bei den demolierten Feuerwehrautos von Totalschaden aus. Sie seien nicht mehr einsatzbereit. Die Polizei schätzt den Schaden an allen beteiligten Fahrzeugen auf 270.000 Euro.

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Quelle: PNP Online

 
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